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Brennholz in Deutschland

Brennholz Vorräte in Deutschland

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In den letzten Jahren ist die Anzahl der Einzelfeuerstätten, die mit Brennholz betrieben werden, in Deutschland stark angestiegen. Zurzeit sind rund 14 Millionen Feuerstätten installiert. In den letzten Jahren sind etwa 100.000 Feuerstätten jährlich hinzugekommen. Das Heizen mit Holz wir aufgrund der steigenden Öl- und Gaspreise immer beliebter. Zu Recht könnte man daraus schließen, dass die Brennholzvorräte in Deutschland in absehbarer Zeit knapp werden oder sogar zur Neige gehen.

Stabile Holzpreise dank Holzüberschuss

Es gibt in Deutschland jedoch keine Holzknappheit. Deutschland hat die größten Holzvorkommen in Europa, noch vor den skandinavischen Ländern. Knapp ein Drittel der Fläche Deutschlands ist mit Wald bedeckt. Durch die nachhaltige Forstwortschaft konnte die Waldfläche in den letzten 50 Jahren um 10 % auf momentan 11.3 Millionen Hektar gesteigert werden. Auf dieser Fläche stehen etwa 3,6 Milliarden Kubikmeter Holz und jährlich wachsen etwa 120 Millionen Kubikmeter nach. Da momentan aber nur rund 70 Mio. m³ dieses Holzes genutzt werden, wächst der Holzvorrat stetig. Wie bei allen Waren regelt sich der Brennholzpreis über Angebot und Nachfrage. Da nur ein Teil des nachwachsenden Holzes genutzt wird, sollte der Preis künftig stabil bleiben.

Dennoch ist die Forst- und Holzbranche in Deutschland ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. In der Forst- und Holzbranche sind waren 2012 direkt 1,2 Millionen Menschen beschäftigt, die einen Umsatz von 160 Mrd. € erwirtschaftet haben.

Brennholz schont die Umwelt

Wer also mit einer Holzfeuerstätte, wie zum Beispiel einem Kaminofen, einen Teil seines Wohnraums beheizt, liegt voll im Trend. Er nutzt den nachwachsenden Brennstoff Holz und macht sich ein Stück weit unabhängig von den fossilen Brennstoffen Öl und Gas, die nur noch in begrenztem Maße zur Verfügung stehen. Zudem schont der Besitzer eines Kaminofens die Umwelt, da Holz völlig CO2 neutral verbrennt. Bei der Verbrennung von naturbelassenem Scheitholz wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum beim Wachstum der Atmosphäre entnommen hat.

Brennholz stärkt die lokale Wirtschaft

Brennholz wird von den meisten Kaminbesitzern im regionalen Raum eingekauft oder selbst geschlagen. Das verringert zum Einen die sekundäre CO2 –Belastung und stärkt zum Anderen die regionale Wirtschaft. Viele Förstereien bieten Brennholz zum Kauf an oder erteilen gegen eine kleine Gebühr einen Sammelschein. Ein Teil der erwirtschafteten Gewinne wird in die Aufforstung reinvestiert. Kaminbesitzer tragen so direkt zum Erhalt der Wälder bei.

Moderne Kaminöfen sind sparsam

Viele Hersteller sind bestrebt ihre Produkte möglichst effizient zu konstruieren. Neben Optik, Haltbarkeit und Leistung steht immer stärker der Wirkungsgrad und die Umweltverträglichkeit im Vordergrund. Ein durchdachtes Feuerraumkonzept macht Kaminöfen mit einem Wirkungsgrad von über 90% möglich.
Vorreiter für neue Technologien ist das Duisburger Unternehmen Hark. Die von Hark entwickelte ECOplus-Technologie nutzt das Brennholz äußerst sparsam ohne Einbußen bei der Leistung.

Infos zur Brennholz sparenden Technik sind auf der Homepage von Hark zu finden

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