Kaminofen, Kamin- und Kachelöfen

Tipps & Tricks

Kaminofen-Bauteile

Die Bauteile eines Kaminofens

| 20 Kommentare

Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Der nächste Winter steht vor der Tür. Viele haben bereits Heizöl eingekauft um sich einen „Sommerrabatt“ zu sichern. Andere spielen mit dem Gedanken einen Kaminofen oder auch einen ortsfesten Kamin zu installieren. Auf dem Markt sind eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle und Variationen zu finden. Einfachste Modelle stehen für 300-400 Euro zur Verfügung. Doch welches Bauteil aus der Beschreibung gehört wo hin? Was ist wofür verantwortlich und erfüllt welche Funktion? Die technischen Daten und Beschreibungen sind meist keine Hilfe. Fachchinesisch beherrscht die Beschreibungen, Prospekte und Anleitungen. Wir versuchen ein klein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und erläutern, welche Baugruppen an einem handelsüblichen Kaminofen zu finden sind und welche Funktion sie erfüllen.

Der Korpus

Größtes Bauteil an einem Kaminofen ist der Korpus. Der Korpus ist vergleichbar mit der Fahrgastzelle eines Autos. Um diesen Korpus herum und in ihm werden alle anderen Bauteile gruppiert und an bzw. eingebaut. Der Korpus sollte aus hochwertigem Stahl ab 4 mm gefertigt sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass dieser eine ausreichend hohe Festigkeit hat. Es gibt auch Kaminofenkorpen aus Guss, wobei diese Öfen aufgrund des Herstellungsverfahrens zumeist sehr einfache Formen aufweisen. Ob Guss oder Stahl bleibt letztendlich eine Frage der Philosophie.

Der Feuerraum

Kaminofen FeuerraumDer Name ist Programm. Hier findet die Verbrennung statt. Es gibt Feuerräume aus Stahl oder Guss, mit und ohne Verkleidung. Moderne Feuerstätten besitzen zum überwiegenden Teil eine Verkleidung aus Schamotte oder Vermiculite. Nur mit einer Feinkeramik- Auskleidung ist eine ausreichend hohe Verbrennungstemperatur realisierbar. Diese hohen Brennraumtemperaturen sorgen zum einen für eine schadstoffarme Verbrennung und zum anderen für eine angenehme Strahlungswäre, die über die Feuerraumscheibe abgegeben wird. Zudem wird der Korpus des Kaminofens durch Auskleidung geschützt. Im Reparaturfall können die Feuerraumsteine einfach und kostengünstig ersetzt werden. Bei Feuerstätten die keine Auskleidung aus Feinkeramik haben kommt oft Schamotte oder Vermiculit zum Einsatz. Diese sind kostengünstiger als Feinkeramikauskleidungen aber auch nicht ganz so effektiv.

Die Rauchgasumlenkplatten

Kamin Umlenkplatte RauchgasDie Rauchgasumlenkplatten sollen die Rauchgase umlenken und so einen direkten Kontakt der Flammen mit dem Rauchrohr bzw. Schornstein verhindern. Sie erhöhen den Strömungswiderstand und reduzieren so die Strömungsgeschwindigkeit der Abgase. Dadurch wird eine höhere Brennraumtemperatur und höherer Wirkungsgrad erreicht. Je nach Konstruktion, können eine oder mehrere Umlenkplatten verbaut sein.

Die Feinstaubfilter

Feinstaub-Filter

Einige Hersteller setzen Feinstaubfilter ein um noch bessere Umweltwerte zu erreichen. Hark hat mit der ECOplus-Technologie Maßstäbe gesetzt. Die Filter schließen den Brennraum in Richtung Schornstein ab. An den Filtern setzt sich Staub, Ruß und Schadstoffe ab. Diese Partikel werden bei Erreichen der Nennwärmeleistung des Kaminofens verbrannt. In vielen Feuerstätten von Hark kommt eine Kombination aus Rauchgasumlenkplatten und Filtern zum Einsatz.

Der Rauchrohranschlussstutzen

RauchrohranschlussstutzenAm Rauchrohranschlussstutzen wird das Rauchrohr (das Rohr welches die Verbindung zum Schornstein herstellt) angeschlossen. Standardmäßig befindet sich der Rauchrohrstutzen oben auf dem Kaminofen. Bei vielen Kaminöfen besteht jedoch die Möglichkeit, das Rauchrohr wahlweise oben oder an der Rückseite des Kaminofens anzuschließen.

Die Feuerraumscheibe

KaminscheibeDie Feuerraumscheibe schließt den Brennraum zum Aufstellraum hin ab. Bei modernen Kaminöfen ist die Scheibe besonders groß, um einen möglichst ungehinderten Blick auf das Kaminfeuer zu ermöglichen. Ein Teil der erzeugten Wärme wird als Strahlungswärme, die wir als besonders angenehm empfinden, über die Feuerraumscheibe abgegeben. Die Scheiben bestehen aus einem speziellen Keramikglas, das den hohen Temperaturen im Feuerraum standhält. Bei den meisten Kaminöfen wird ein Teil der Verbrennungsluft von Innen an der Sichtscheibe vorbeigeführt. Dieses Luftpolster sorgt dafür, dass die Scheiben weitgehend rußfrei bleiben.

Die Feuerraumtür

Über die Feuerraumtür wird der Kaminofen mit Brennstoff befüllt. Wichtig bei einer guten Feuerraumtür ist ihre Stabilität. Sie darf sich unter Hitze nicht verziehen, damit keine Undichtigkeiten auftreten. Bei hochwertigen Kaminöfen besteht die Feuerraumtür, wenn es die Konstruktion zulässt, meist aus Guss mit einer Mehrpunktverriegelung. Die Türen eines Kaminofens sind mit einer Schließfeder ausgestattet, die dafür sorgt, dass die Tür von alleine nicht offen stehen kann. Dadurch ist es möglich, an einen Schornstein auch mehr als einen Kaminofen anzuschließen.

Der Verbrennungsluftstutzen

VerbrennungsluftstutzenIn der heutigen Zeit ist eine externe Verbrennungsluftzufuhr eigentlich selbstverständlich. Moderne Niedrigenergiehäuser in immer dichterer Bauweise machen es erforderlich, die benötigte Verbrennungsluft dem Brennraum direkt von außen zuzuführen. Bei Häusern mit Lüftungsanlagen ist ein Kaminbetrieb ohne externe Verbrennungsluft nicht zu realisieren. Über den Anschlussstutzen lässt sich auf einfache Weise eine Verbindung zur Außenluft herstellen. Dies kann über eine Bohrung im Boden oder der Außenwand erstellt werden. Zum Anschluss der externen Verbrennungsluft wird ein Aluflexrohr über den Anschlussstutzen gestülpt. Sinnvoll ist es zu einem isolierten Anschlusskasten und zu einer isolierten Verbrennungsluftleitung zu greifen, um eine Kondenswasserbildung zu verhindern.

Die Verkleidung

Kaminofen-VerkleidungDie Verkleidung des Kaminofens wird am eigentlichen Korpus angebracht. Für die Funktion spielt diese Verkleidung eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr soll die Verkleidung den Kaminofen optisch aufwerten. Die Verkleidungen lassen sich aus Speckstein, Naturstein oder Kacheln fertigen. Einfache Kaminöfen sind nur mit einer Metallverkleidung versehen. Manche Verkleidungen aus Kacheln oder Speckstein haben eine große Masse; das bedeutet, dass Sie besonders großflächig und dick sind. Diese nehmen beim Betrieb des Kaminofens Wärme auf und können diese über einen gewissen Zeitraum speichern.

Bodenplatte

Kaminofen BodenplatteWenn ein Stahlofen auf einen Boden gestellt werden soll, der aus brennbaren Stoffen besteht (z. B. Parkett oder Laminat), muss eine Bodenplatte unter den Ofen gelegt werden, die den Boden vor Funkenflug schützt. Die Bodenplatten gibt es in verschiedenen Formen und Größen, entsprechend der Stellsituation oder der Größe des Stahlofens. Sie können im Prinzip aus jedem nicht brennbaren Material gefertigt werden. Am häufigsten kommt Glas als Material für die Bodenplatten zum Einsatz. Es sieht gut aus und ist extrem pflegeleicht. Die Kaminbodenplatten sollten jedoch immer aus Sicherheitsglas gefertigt sein.

Backfach oder Warmhaltefach

Kaminofen WarmhaltefachBack- und Warmhaltefächer sind in vielen Kaminofenmodellen zu finden. Je nach Konstruktion des Ofens besteht die Möglichkeit Speisen warm zu stellen oder sogar zu backen und zu garen. Umgangssprachlich werden Öfen mit einem Backfach oft Pizza-Ofen genannt. In den Topmodellen können wirklich Pizza, Pommes oder Brot zubereitet werden. Der Ofen muss jedoch für den Back- und Kochbetrieb konstruiert sein. In einem einfachen Warmhaltefach können Speisen und Getränke nur warmgehalten werden.

Teerost

TeerostMan könnte annehmen, dass man auf dem Teerost Teewasser erwärmen könnte. Vielmehr handelt es sich hierbei aber um ein rundes Gitter, das die Rauchrohröffnung im Deckel des Kaminofens abdeckt, wenn das Rauchrohr nach hinten angeschlossen wird. Das Teerost hat nicht die Funktion einer Herdplatte. Die Funktion beschränkt sich auf die optische Aufwertung.

Bauart 1 Türfeder

Kamintür SchliessfederEin Kaminofen der Bauart 1 hat eine selbstschließende Feuerraumtür, die einen Betrieb mit offenem Feuerraum nicht zulässt. Am einfachsten ist es dies mit einer Feder zu realisieren. Durch die selbstschließende Tür können unter bestimmten Voraussetzungen mehrere Feuerstätten an einen Schornsteinzug angeschlossen werden. Die Türfedern werden in der Regel direkt am Scharnier verbaut. Alternativ gibt es Türfedersysteme die mit langen Zugfedern arbeiten.

Primärluft

PrimärluftBei der Primärluft ist die Rede von der Verbrennungsluft die dem Brennraum von unten (durch den Ascherost) zugeführt wird. Diese wird in der Anheizphase und beim Betrieb mit Kohleprodukten benötigt. Im Gegensatz zu Holz, brennt Kohle von unten nach oben. Hier muss die Primärluft demnach während der ganzen Betriebsdauer geöffnet bleiben.

Sekundärluft

Sekundärluft ReglerAls Sekundärluft wird die Verbrennungsluft bezeichnet, die durch Luftkanäle im inneren des Kaminofens oder des Heizeinsatzes, von oben einströmt. Diese wird bei der Verbrennung von Holz benötigt. Viele Hersteller von Heizeinsätzen führen die Sekundärluft an der Feuerraumscheibe vorbei. Die vorbeiströmende Luft verhindert das Verrußen der Kaminscheibe und der Blick auf das Feuer bleibt ungetrübt.

Tertiärluft

TertiärluftUm eine möglichst saubere und effektive Verbrennung zu ermöglichen wird die Tertiärluft im oberen Drittel des Brennraumes eingeleitet. Die an der Rückwand des Kaminofens zugeführte zusätzliche Tertiärluft bewirkt eine Nachverbrennung der Rauchgase und verringert somit die Schadstoff-Emissionen. Ob eine Feuerstätte über eine zusätzliche Tertiärluftzuführung verfügt lässt sich leicht an der gelochten Luftführung im Rückwandstein der Feuerstätte erkennen.

Die Automatik

Kaminofen PrimaerluftautomatFeuerstätten mit Automatik regeln in Abhängigkeit von der Einstellung ihre Luftzufuhr automatisch. Die Automatik besteht aus einem Temperaturfühler und einem Kapillarröhrchen. Bei großer Wärme dehnt sich die Flüssigkeit im Kapillarröhrchen aus und schließt so die Primärluftzufuhr. Kühlt das Röhrchen wieder ab öffnet sich die Luftklappe wieder.

Holzfänger

Kaminofen HolzfängerDer Holzfänger soll verhindern, dass glühende Brennstoffteile beim Öffnen der Feuerraumtür aus dem Feuerraum fallen. Es handelt sich hier um einen Stehrost, der im unteren Bereich vorne auf der Feuerraummulde steht. Der Holzfänger kann ein einfaches Metallblech, ein Rohr oder auch ein Gussteil mit aufwändigen Verzierungen sein.  In jedem Fall sollte der Holzfänger aus hochwertigem Material bestehen. Ob Stahl oder Guss spielt keine Rolle. Das Material muss der dauerhaften Hitze im Brennraum stand halten können.

Kachelhalteleisten

Kaminofen KachelhalteleistenDie Kachelhalteleisten halten (wie der Name sagt) die Seitenkacheln an Ort und Stelle. Die Ofenkacheln werden von oben in die Halteleisten eingeschoben. So sind die Kacheln sicher fixiert und können nicht herunterfallen. Wichtig ist dabei, dass die Kacheln ein wenig Spiel haben. Durch die Erwärmung dehnt sich der Ofenkorpus aus. Wären die Kacheln spielfrei montiert, könnte es zu Verspannungen kommen und die Kacheln könnten Schaden nehmen.

Print Friendly, PDF & Email

Autor: Michael Kozlowski

Ich bin Worldwideweb-User der ersten Stunde und arbeite seit über 20 Jahren für das Duisburger Traditionsunternehmen Hark. Ich schreibe hier zum Thema Kamine und Kachelöfen. Gerne greife ich Fragen oder Themenvorschläge von euch auf.

20 Kommentare

  1. hallo michael,
    es heißt, dass bei einem neuen ofen die ofentür etwas geöffnet bleiben muss. ok. gilt das ausschließlich fürs erste befeuern oder handelt es sich hier um „mehrere“ male? wenn ja, wie lange darf die tür nicht vollständig verschlossen werden? danke für die info.

  2. Hallo Michael,

    welche Vor- und Nachteile hat eine Glas-Vorlegeplatte gegenüber einer Kaminglas-Bodenplatte?

    Welche Glasstärke (6 oder 8 mm) würden Sie empfählen?

    Vielen Dank im Voraus.

    • Hallo Sunny,

      normalerweise sind alle Vorlegeplatten aus einem sogenannten ESG-Glas. ESG=EinScheibenSicherheitsGlas. Das ESG-Glas ist flexibler als normales Glas und verursacht beim zersplittern keine scharfkantigen Scherben (ähnlich wie beim Auto). Im Lieferprogramm von Hark sind ausschließlich solche ESG-Bodenplatten zu finden. Ich würde gerade bei unebenen Böden zur stärkeren Platte greifen. Sicher ist sicher. Für den Brandschutz reicht das ESG-Glas völlig aus.

      Viele Grüße

      Michael Kozlowski

  3. Nachdem ich meinen Hark GT B 35 Ecoplus jetzt mehrere mal in betrieb hatte musste ich auf einmal feststellen, das aus der Tertiär-Luftführung an der Rückwand Flammen aus den Löchern kamen ! Das hatte ich zuvor nicht gesehen , was ist da passiert ?

    • Hallo Maddin,

      das ist nicht schlimm. Durch die Tertiärluft strömt Sauerstoff in den Brennraum. Die aufsteigenden Rauchgase vermischen sich dort mit dem Sauerstoff und entzünden sich.
      Dein Ofen funktioniert bestens.

      Viele Grüße

      Michael Kozlowski
      (Hark GmbH & Co. KG)

  4. Hallo,

    wir haben uns für einen „einfachen“ Hark 44 GT Ecoplus raumluftunabhängig entschieden. Uns wurde u.a. gesagt, dass für diesen bauseits ein 12 V-Anschluss für den Türkontaktschalter vorzuhalten ist.

    Nach meinen Recherchen kann ich in der Anleitung zu dem o.g. Modell allerdings nirgends einen Türkontaktschalter finden. Dieser scheint doch nur bei den höherwertigeren Modellen wie Firetronic oder SC verbaut zu sein?

    Wird dieser Anschluss bauseits dann wirklich benötigt?

    • Hallo Tobias,

      der Türkontaktschalter ist auch für den Hark 44 GT ECOplus notwendig. Er ist an der Feuerraumtür unten rechts zu finden. Die Steuerleitung wird also benötigt. Ich lasse dir die Infos per Mail zukommen.

      Viele Grüße

      Michael Kozlowski

  5. Hallo,
    Wir haben ein Problem mit dem Ofenrohr. Das gewinkelte Rohr (150mm) hat keine Verengung am „Wandteil“. Dort wird es eigentlich in eine Reduzierungsmuffe (150mm) gesteckt. Gibt es ein Verbindungsstück oder Adapter für sowas oder müssen wir ein komplett neues Ofenrohr dann kaufen?
    Vielen Dank 🙂

    • Hallo Rena,

      wenn es sich um ein sogenanntes Fullformrohr handelt (ohne sichtbare Schweißnähte) brauchst du dazu ein passendes Wandfutter. Wandfutter und Rohr sollten zueinander passen. Dann wird keine Reduzierung benötigt.
      Du kannst auch gerne ein Photo posten. Dann schauen wir nochmal wo das Problem sein könnte (Foto vom Rohr und vom Wandfutter).

      Viele Grüße

      Michael Kozlowski

      • Es hat sichtbare Schweißnähte. Das Reduzierungsstück muss dazwischen, da das Rohr, welches in der Wand zum Schornstein führt, einen 200 Durchmesser hat und das Ofenrohr nur 150 mm. Da das obere horizontale Stück des Rohres jedoch zu lang ist, muss es eingekürzt werden, wodurch die Verengung weg fallen würde.

        • Hallo Rena,

          Moment! Du sagst es führt „IN“ der Wand zum Schornstein? Dann ist das nochmal was anderes. Dann handelt es sich um eine Wanddurchführung durch die das eigentlich Rauchrohr geführt werden muss. Ich glaube du sendet uns besser mal ein paar Fotos. Die Email: some@hark.de Ansonsten sind die Ofenrohre immer nur auf einer Seite zu kürzen. Der Überwurf soll dafür sorgen, dass keine Rauchgase entwechen können.

          Viele Grüße

          Michael Kozlowski

  6. Hallo Herr Kozlowski,

    ich habe eine Frage bzgl. des Materials, in Ihrem Beitrag erwähnen Sie, dass Speckstein durch seine Masse mehr Wärme speichern kann.
    Mein Nachbar betreibt seit vielen Jahren einen edelstahl Kaminofen, doch er selber hat mir abgeraten einen Kaminofen mit Speckstein zu kaufen, da diese die Wärme nicht so gut leiten sollen wie Edelstahl.
    Im Internet wird aber auch eher Speckstein empfohlen, deswegen bin ich mir unsicher.

    Vielen Dank im Voraus!

    MfG Timo

    • Hallo Timo,

      natürlich leitet Edelstahl die Wärme besser als Speckstein. Neben der Specksteinverkleidung hat ein Kaminofen aber noch genügend Fläche aus Glas und Metall, um seine Wärme schnell abzugeben. Der Speckstein hat dann den Vorteil, dass er Wärme speichern und nach erlischen des Feuers noch an den Raum abgeben kann.

      Viele Grüße

      Joachim Zimmer

  7. Hallo,

    Ich lese oben gerade von den Bauteilen eines Kaminofens. Unter anderem von der Automatik.
    Bei unserem Hark 17-F scheint seit heute der Primärluft Automat defekt zu sein.
    Früher habe ich eine Abschwächung oder Verstärkung der Flamme sehen können, wenn ich die Automatik bzw. die manuelle Einstellung verändere, wenn ich z.b. abends etwas Kohle auflegte. Nun fängt die Kohle direkt an, zu brennen, nichts verändert sich beim Verstellen des Reglers. Ich kann ganz leicht ohne Widerstand links- oder rechts herum bis zum Anschlag durchdrehen. Der Automat scheint defekt zu sein. Als Ersatzteil kann man ihn zwar bei Hark bestellen, aber kann/darf man ihn selber wechseln (etwas Geschicklichkeit vorausgesetzt) ? Wenn ja, gibt es irgendwo eine Anleitung ? Grüße

    • Hallo Torsten,

      das ist kein Problem. Für den Wechsel gibt es eine Anleitung. Ich sende dir diese als Email zu.
      Vielleicht ist auch nur die Welle abgesprungen. Das wäre der einfachste Fehler.

      Viele Grüße

      Michael Kozlowski

  8. Hallo, ich habe auch eine Frage zum Primärluftautomaten.
    Mein Ofen : HARK 17, 7KW, Bauart A1

    Wie kann ich den Primärluftautomaten überprüfen und ggf selbst neu einstellen?

    Danke

    • Hallo UVE,

      ohne das genaue Modell zu kennen nicht so einfach. Wenn du den Aschkasten entfernst und mit einer Taschenlampe in das Aschekastenfach leuchtest, siehst du die Öffnung für die Primärluft mit Deckel. Im kalten Zustand und mit Primärluftregler auf „Minimum“ sollte der Deckel des Primärluftautomaten das Loch verschließen. Bei Reglerstellung „Maximum“ müsste ein Abstand von circa 4 cm zwischen Deckel und Loch vorhanden sein.

      Der Deckel des Automaten ist an einer „Gewindestange“ befestigt. Mit dieser kannst du, nach lösen einer Kontermutter, den Abstand einstellen. Der Primärluftautomat ist aber nur von hinten zugänglich. Dazu muss (je nach Modell) das hintere Abstrahlblech und/oder der Luftkasten demontiert werden.

      Viele Grüße

      Michael Kozlowski

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Test * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

%d Bloggern gefällt das: